1. Namensgeberin ist eine Heilige: Obwohl die Nacht heute oft mit Hexen assoziiert wird, stammt der Name von der heiligen Äbtissin Walburga (710- 779). Da sie am 1. Mai heiliggesprochen wurde, wird dieser Tag in der katholischen Kirche als ihr Gedenktag gefeiert.
2. Heidnischer Ursprung: Viele Bräuche basieren auf dem keltischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest Beltane. Mit großen Feuern wurde der Winter vertrieben und der Beginn der warmen Jahreszeit begrüßt.
3. Der Brocken als Hexenzentrum: Der Legende nach ritten Hexen auf ihren Besen zum Blocksberg (dem Brocken im Harz), um dort mit dem Teufel zu tanzen. Diese Sage wurde vor allem durch Goethes Drama „Faust“ weltbekannt.
4. Schutz vor dem „Bösen“: Früher versuchten Bauern, sich und ihr Vieh vor Verhexungen zu schützen, indem sie Kreuze oder Kräuterbüschel an Stalltüren hängten oder Besen mit den Borsten nach oben aufstellten.
5. Moderne Bräuche: Heute wird die Nacht meist fröhlicher begangen – etwa durch das Entzünden von Maifeuern, den „Tanz in den Mai“, das Aufstellen von Maibäumen oder kleine Streiche (die sogenannte „Freinacht“).
Wenn ihr in der Nacht auf denken 1 Mai eine Hexe seht dann macht euch keine Sorgen.
