Projekt “Schools in different Countries”

Projekt “Schools in different Countries”

Internationale Vernetzung und gemeinsames Lernen durch eTwinning:

Im Mai dieses Jahres haben die achten Klassen des Gymnasiums Nackenheim im Fach Englisch zusammen mit zwei türkischen Schulen namens Aysegül Arsoy Secondary School und Sadullah Gencer Sosyal Science High School eine Videokonferenz über Teams gehalten. Das Ziel des Projekts war es, das im Unterricht behandelte Thema Schule in den USA und Deutschland zu erweitern und uns mit Schülern aus anderen Ländern austauschen zu können.

In Vorbereitung auf die Videokonferenz hat jeder Schüler einen Account auf eTwinning (https://www.etwinning.net/de/pub/index.htm) bekommen und dort einen kurzen Text über sich selbst hochgeladen. Zusätzlich konnte sich jeder einige Informationen über die anderen Schulen und Schüler durchlesen.

An der Videokonferenz nahmen elf Schüler aus der 8a unter der Leitung von Frau Schütz und 5 Schüler aus der 8b und ihrer Englischlehrerin Frau Wonschik teil. Außerdem 8 Schüler der Aysegül Arsoy Secondary School, 7 Schüler der Sadullah Gencer Sosyal Science High School und ihre Lehrkräfte.

In der Konferenz waren zuerst alle Teilnehmer in einem gemeinsamen Raum anwesend. Dort wurde zuerst ein kleines Quiz mit Fragen über unsere Lieblingssportarten, Lieblingsfarben und ähnlichem durchgeführt. Danach wurden die Standorte der drei Schulen auf einer digitalen Karte gezeigt und jeweils ein Schüler stellte seine Schule vor. Nach diesen ersten Eindrücken wurden alle Anwesenden in kleinere Räume eingeteilt, wobei in jedem Raum zwei Schüler des Gymnasiums Nackenheim und zwei Schüler einer türkischen Schule sein sollten. In diesen kleinen Gruppen tauschten wir uns über die verschiedensten Themen aus. Über unsere Schulen und den Unterricht, unsere Lieblingsfächer, Bücher und Filme, die wir mochten, die Unterschiede zwischen Deutschland und der Türkei und vieles mehr. Manchmal war es nicht ganz einfach die türkischen Schüler zu verstehen, aber eines der größeren Probleme war das Stellen der Fragen. Es kam öfters vor, dass die anderen Schüler eine Frage nicht beantworteten und deshalb Stille entstand. In so einer Situation war es nicht leicht auf die Schnelle eine neue Frage zu finden. Außerdem war es nach ungefähr 20 Minuten ziemlich schwer sich weitere Gesprächsthemen einfallen zu lassen. Trotzdem hatte jeder nach der halben Stunde Unterhaltung das Gefühl, eine tolle Erfahrung gemacht und einen kleinen Fortschritt erreicht zu haben. Nachdem die kleinen Räume wieder geschlossen wurden, unterhielt sich jede Schule unter sich über die Eindrücke und Erfahrungen. Schließlich wurde die Konferenz beendet.

Meiner Meinung nach war dieses Projekt eine sehr schöne Idee und es war interessant und informativ daran teilzunehmen. Vor allem aber war dies eine gute Gelegenheit seine Sprachkenntnisse zu verbessern.

Sophia B.