Wahl der zweiten Fremdsprache

Unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 haben in den vergangenen Wochen die 2. Fremdsprache gewählt. Hier beleuchten unsere Schulreporter die beiden Fächer aus ihrer Sicht:

Französisch : Französisch zu lernen bietet enorme Vorteile, da es eine Weltsprache ist, die in vielen Ländern (Kanada, Schweiz, Afrika) gesprochen wird. Es eröffnet bessere Jobchancen bei international tätigen Unternehmen, fördert das analytische Denken, verbessert das Verständnis für Kultur, Mode und Geschichte und erleichtert das Reisen in frankophone Regionen. Französisch wird auf der ganzen Welt gesprochen. 

Sie ist nach Englisch die am häufigsten gelernte Fremdsprache und weltweit die fünftmeist gesprochene Sprache. Außerdem ist Französisch gemeinsam mit Englisch die einzige Sprache, die man in fast allen Ländern der Welt lernen kann.

Zu den Hauptnachteilen beim Französischlernen zählen die komplexe Grammatik (viele Zeiten, Ausnahmen, Subjonctif), die anspruchsvolle Aussprache und das erhebliche Gefälle zwischen geschriebener und gesprochener Sprache. Zudem wird Französisch anders geschrieben als gesprochen, was die Rechtschreibung erschwert. Auch die vielen unregelmäßigen Verben und der umfangreiche Wortschatz erfordern viel Fleiß. 

 

Latein : Latein bietet als Basissprache erhebliche Vorteile: Es fördert logisches Denken, präzises Arbeiten und verbessert das Sprachverständnis im Deutschen sowie in romanischen Sprachen. Zudem erleichtert es das Erlernen von Fremdsprachen, ist hilfreich für Studienfächer wie Geschichte oder Theologie (Latinum) und vermittelt ein tieferes Verständnis für die europäische Kulturgeschichte. Latein ist eine klar aufgebaute Modellsprache, die die Schülerinnen und Schüler befähigt, selbstständig weitere Fremdsprachen zu lernen. 

Wer Latein lernt, trainiert beim Übersetzen auch Grammatik und Wortschatz der deutschen Sprache und übt seine Ausdrucksfähigkeit. Latein hat aber auch Nachteile, sie ist sogenannt „tote“, also das man sie nicht mehr spricht. Wie Französisch braucht man viel Fleissarbeit, nämlich muss man viele Wörter lernen, die Grammatik hat 5 Fälle. Die Sprache „Stab“ wegen dem Einfluss vom Oströmische Reich sie wollten lieber das die Menschen griechischen (und orthodoxen) reden sollen, die Kultur verfiel im 1453 und der Eroberung des Osmanischen Reichs. Unter der langsamen und progressiven Vereinigung verschwand Latein nach und nach aus den Muttersprachen und offiziellen Sprachen. Latein ist ein „Zeitsparer“ – indem es nicht nur das Erlernen weiterer Fremdsprachen beschleunigt und erleichtert, sondern oft sogar das Studium! 

Denn das Latinum, das man mit der bestandenen 10. Jahrgangsstufe erhält, ist immer noch Voraussetzung für viele Studiengänge wie Geschichte, Archäologie, Theologie, Klassische Philologie, Philosophie und fiele weitere Studiengänge.

 

Ein Artikel unserer Schulreporter.

Nach oben scrollen