Weihnachten in Japan
Wie kam das Weihnachtsfest nach Japan? Das wachsende Interesse gegenüber westlichen Traditionen und Ritualen reicht zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Japan begann, sich nach jahrhundertjähriger Isolation der Außenwelt und vor allem den Ideen und Neuerungen der westlichen Welt zu öffnen. Vor allem starke Traditionen und farbenfrohe Rituale, wie zum Beispiel Weihnachten, sprachen die Liebe und Aufmerksamkeit der Japaner ganz besonders an. Japanische Rituale an Weihnachten Wo sich in Deutschland Familien zu Hause oder in Kirchen versammeln, um Weihnachten zu feiern, wird der Weihnachtsabend in Japan von Verliebten und Pärchen „unter 4 Augen“ gefeiert. Ein japanisches „Date“ an Weihnachten kommt einem Date am Valentinstag gleich. Es wird zudem angenommen, dass sich einfache Liebesverhältnisse und Gefühle der Partner oft zu ernsten Beziehungen entwickeln, wenn man den Weihnachtsabend gemeinsam verbringt. Weihnachtsgeschenke in Japan Romantische Spaziergänge durch die festlich beleuchteten japanischen Städte, Straßen und Parks sind ebenso beliebt wie ein romantisches Abendessen bei Kerzenlicht. Feste und langjährige Paare beschenken sich durchaus, jedoch ist eine klassische Bescherung im „westlichen“ Sinne eher unüblich, auch wenn der Einkaufsrausch vor Weihnachten in Japan ähnlich geschäftig vorantreibt wie traditionell in deutschen Innenstädten. In Japan gilt grundsätzlich bei der Planung der romantischen Weihnachtsaktivitäten die Devise: Je teurer desto größer der Liebesbeweis. Kentucky Fried Christmas Wo bei uns Weihnachtsgans oder andere Formen von Weihnachtsbraten zum „Fest der Liebe“ serviert werden, so ist das japanische Weihnachtsfest vor allem durch eine ganz besondere „Tradition“ charakterisiert; dem Verzehr eines Weihnachtsmenüs von Kentucky Fried Chicken (KFC). Im Jahr 1974 startete die amerikanische Fast-Food-Kette eine erfolgreiche Marketingkampagne in Japan mit ihrem Slogan „Kurisumasu ni wa Kentakkii („An Weihnachten KFC!“) und einer farbenfrohen Präsentation der weihnachtlichen Werbespots. Das war der Bericht über Weihnachten in Japan 🇯🇵
Der Weihnachtsmann in der USA heißt Santa Claus. Die Bescherung findet am Morgen des 25. Dezember statt. Die Amerikaner schmücken ihre Häuser zu Weihnachten. Die Amerikaner hängen zu Weihnachten ihre Socken an den Kamin daher der Brauch auf einer Legende um den heiligen Nikolaus basiert. Er füllte heimlich die zum Trocknen aufgehängten Strümpfe dreier Schwestern dreier armer Schwestern mit Gold damit sie heiraten konnten. Sie stellen ihren Weihnachtsbaum oft schon kurz nach dem Thanksgiving- Fest auf. Am Tag das 25. Dezember gehen die meisten Amerikaner in die Kirche. Am Abend essen sie traditionell Braten vom Truthahn oder aus Schinken. Der 26. Dezember ist aber schon wieder ein Arbeitstag. Die Geschichte erzählt dass die Geschenke um Mitternacht durch den Kamin kommen. Dass der 25.Dezember der Feiertag in den Amerika geworden ist, hat zwei Gründe: Zum einen gilt in den USA der 25.Dezember als Geburt von Jesus. Zum anderen hat die Kirche auch im frühen vierten Jahrhundert fest gelegt. Der 25.Dezember ist ein Bundesweiter Feiertag in Amerika. Ho Ho Ho und Frohes Fest!
Weihnachten in Schweden wird mit viel Licht, Gemütlichkeit und starkem Fokus auf den 24. Dezember gefeiert, dem Höhepunkt mit dem Julbord (Weihnachts-Buffet), dem Fernsehen von „Kalle Anka“ (Donald Duck) oder des Weihnachtsspecials „From All of Us to All of You“ von Walt Disney Productions aus dem Jahr 1958 und der Bescherung, oft durch den Jultomten (Weihnachtsmann) selbst, bevor man um den Baum tanzt; wichtige Traditionen sind auch das Luciafest am 13. Dezember, die Adventssterne in den Fenstern und die Stroh-Ziege Gävlebocken. Der Welt größte Gävlebocken (Stroh-Ziege) ist ganze 13 Meter hoch und steht seit 1966 in Gävle. Er wird in der Weihnachtszeit aufgestellt. Beim Julbord (Weihnachts-Buffet) isst man meistens Schweinsfüßen in Gelee, Milchreis, Gebeizter Lachs (Gravad lax) und eingelegtem Heringe, Julskinka (Weihnachtsschinken), Köttbullar (Fleischbällchen), Prinskorv (kleine Würstchen), Janssons Frestelse (Kartoffel-Anchovis-Auflauf), Rote-Bete-Salat, Julmust (weihnachtliches Erfrischungsgetränk), Julöl (Weihnachtsbier) und Schnaps. Glögg” heißt das skandinavische Pendant zum deutschen Glühwein. Getrunken wird es traditionellerweise aus kleinen Tässchen, garniert mit geschälten Mandeln und Rosinen. Übrigens ist der 24. Dezember kein gesetzlicher Feiertag. God Jul (Frohe Weihnachten)
In Spanien feiert man am 25.12. Weihnachten. Aber man bekommt schon am 6.12. Geschenke denn da ist der Tag der heiligendrei Könige und den Spanier ist es egal ob das Christkind oder der Weihnachtsmann kommt. Es gibt ein großes Festmahl am 24.12. und fröhliche Weihnachten heißt in Spanien Feliz Navidad. In Spanien fängt die Weihnachtszeit(Ferien) je nach Region wann anders an aber normalerweise am 20. oder 23.12. In Spanien gibt es keinen Weihnachtsbaum sondern eine Art Weihnachtskrippe. Fisch,Meeresfrüchte oder Lamm isst man in Spanien zur Weihnachtszeit.
